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Wir handeln gemeinsam:
Foro Emaús und Bananen-Kampagne
Unter dem Eindruck der schweren Folgen für die Betroffenen fordern
Kleinbauernorganisationen, Ge werkschaften und Umweltgruppen aus den Erzeugerländern die Öffentlichkeit
und Politik in Europa auf, sie bei ihrem Kampf für bessere Produktions-
und Handelsbedingungen zu unterstützen. Mit gemeinsamen Kampagnen
und Projekten setzt sich die Bananen-Kampagne gemeinsam mit dem Foro Emaús und weiteren Partnerorganisationen für die Durchsetzung von Menschen-
und Arbeitsrechten, eine umweltverträgliche Produktionsweise und
den fairen Handel ein.
Um diese Ziele zu erreichen, fordert die Bananen-Kampagne
- die Europäische Union und die Bundesregierung auf, alle möglichen
Anstrengungen zu unternehmen, die Bananenmarktordnung nachhaltiger
zu gestalten. Gleichermaßen soll die EU ihre Maßnahmen zur Förderung
benachteiligter Kleinproduzenten und des fairen Handels mit Bananen
deutlich verstärken.
- die Bananenproduzenten auf, Menschen- und Arbeitsrechte zu respektieren,
die giftigsten Pestizide nicht länger einzusetzen und ihre Plantagen
im Dialog mit Umweltorganisationen vor Ort umweltgerecht umzugestalten.
- den Fruchthandel auf, seiner Verantwortung für menschenwürdige
und umweltverträgliche Produktionsbedingungen in den Anbauländern
gerecht zu werden und vertraglich bindende sowie unabhängig kontrollierte
Verhaltenskodizes zu etablieren.
- den Einzelhandel auf, fair gehandelte Bananen in sein Sortiment
aufzunehmen.
Übersicht
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